Warum haben Bienenwachskerzen einen weißen Belag?

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Wer zum ersten Mal eine echte Bienenwachskerze kauft, erschrickt manchmal über einen feinen weißen Belag auf der Oberfläche. Viele glauben, die Kerze sei alt oder falsch gelagert. Tatsächlich ist das jedoch ein gutes Zeichen.

Der sogenannte weiße Belag – auch Wachsblüte genannt – entsteht ganz natürlich. Mit der Zeit gelangen bestimmte Bestandteile des Bienenwachses an die Oberfläche und bilden einen feinen, hellen Schleier. Dieser Prozess zeigt, dass die Kerze aus echtem Bienenwachs besteht. Bei Paraffinkerzen tritt dieses Phänomen nicht auf.


Die Wachsblüte hat keinen Einfluss auf die Qualität der Kerze. Sie verändert weder die Brenndauer noch den natürlichen Honigduft. Viele Kenner betrachten sie sogar als Echtheitsmerkmal, denn sie entsteht nur bei naturbelassenem Bienenwachs.


Falls Sie den ursprünglichen Glanz Ihrer Kerze wiederherstellen möchten, genügt es, die Oberfläche vorsichtig mit einem weichen Baumwolltuch abzuwischen oder die Kerze kurz in den Händen zu erwärmen. Der weiße Belag verschwindet dabei ganz leicht.

Neben der Wachsblüte gibt es weitere Merkmale, an denen sich hochwertiges Bienenwachs erkennen lässt: ein dezenter Honigduft, eine warme goldgelbe Farbe, kleine natürliche Farbunterschiede und eine ruhige, gleichmäßige Flamme. Genau diese Eigenschaften machen jede Bienenwachskerze zu einem echten Naturprodukt.


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